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By Money Insider Redaktion - Sabrina Share Share Bei Investments, Sparplänen und sonstigen Rücklagen spielen fest eingeplante Budgets eine zentrale Rolle. Bei Freizeit-Ausgaben hingegen ist der Umgang mit dem eigenen Geld oft deutlich flexibler. Ausgaben für Glücksspiele zählen eigentlich genau in diese letzte Kategorie, in die Freizeit-Ausgaben. Dennoch lohnt sich hier ein festes Budget umso mehr, denn gerade beim Glücksspiel setzen Menschen manchmal mehr, als sie eigentlich eingeplant hatten. Ausgabe statt Einsatz – Das richtige Mindset zählt Bei Glücksspielen ist im Alltag nicht von einer Ausgabe die Rede, sondern von einem Einsatz. Dieser bezieht sich zunächst immer auf eine Spielrunde, der Gesamteinsatz dann meistens auf einen begrenzten Zeitraum, in dem mehrere Spielrunden gespielt werden. Beim Wort Einsatz schwingt der Gedanke mit, dass man für diesen etwas zurückbekommt. Daraus entsteht auch eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber dem Glücksspiel. Wer an einem Abend 100 Euro im Casino setzt und ebendieses dann mit 0 Euro wieder verlässt, bleibt meist psychologisch zurück. Kommen von den 100 Euro zumindest 20 oder 30 Euro wieder als Gewinn zurück, ist die Enttäuschung überproportional geringer. Tatsächlich betritt eigentlich niemand ein Casino mit dem Mindset: Heute gebe ich 100 Euro dafür aus, um der Unterhaltung im Casino zu frönen und ein paar interessante Spielrunden zu erleben. Genau diese Einstellung wäre jedoch eigentlich die psychologisch sinnvollere. Wer langfristig mehr einsetzt als er als Gewinn wieder in die eigene Kasse spielt, kann unter Umständen den Drang bekommen, die verlorenen Einsätze wieder wettmachen zu wollen. Bei Ausgaben hingegen ist das Konzept des Wettmachens hingegen nicht automatisch Teil der Gleichung. Im Glücksspielkontext spricht man davon, dass Spieler ihren Verlusten hinterherjagen. Ein solches Verhalten gilt als frühes Warnzeichen und sollte daher ernst genommen werden. Mit dem richtigen Mindset lässt sich dies jedoch meist verhindern. Wer regelmäßig Glücksspiele spielt, sollte sich daher unbedingt ein festes Ausgabenbudget einrichten. Feste Budgets dank digitaler Tools Eigentlich ist es auch ganz einfach, sich ein festes Budget für das Glücksspiel zur Seite zu legen. Natürlich muss dahinter immer eine feste Entscheidung und ein fester Wille stehen. Wer in die Spielbank geht und ein paar Geldscheine gegen Jetons eintauscht, kann sich fest vornehmen, nur genau die eingetauschten Jetons auch einzusetzen. Beim Glücksspiel im Internet gibt es genau hierfür einige sehr praktische digitale Hilfsmittel. Bei vielen Online-Glücksspiel-Portalen lassen sich individuelle Limits einstellen, die dann auch nicht ohne Weiteres umgangen werden können. Dies setzt natürlich eine Registrierung beim jeweiligen Anbieter voraus, damit die Limits auch gespeichert werden können. Vergleichsportale wie Casino Groups bieten einen Überblick über verschiedene Anbieter, ihre Spiel- und Bonusangebote sowie auch über ihre Limits- und Sperr-Tools. Letztere können heutzutage wirklich flexibel gewählt werden. Sehr häufig wählen Nutzer monatliche Einzahlungslimits. In dem Fall kann nur das bereits eingezahlte Geld auch verwendet werden und keine weiteren Transaktionen vom Bankkonto auf das eigene Spielerkonto sind dann für den gewählten Zeitraum möglich. Da Einzahlung und Einsatz nicht immer kongruent sind, können sich Nutzer auch Einsatzlimits einrichten. Dieses greift auch dann, wenn mit eingezahltem Geld ein höherer Gewinn generiert wird, der dann als Guthaben auf dem Spielerkonto liegt. Ist das Einsatzlimit erreicht, kann der Gewinn also anders als beim reinen Einzahlungslimit nicht erneut gesetzt werden. Stattdessen bleibt er als Guthaben entweder einfach bestehen, oder im sinnvolleren Fall zahlt man ihn sich einfach aufs eigene Bankkonto aus. Ähnlich zu Einsatzlimits sind auch Verlustlimits. Diese wiegen Einsätze und Gewinne gegeneinander auf und stoppen weitere Einsätze erst dann, wenn die Spielerin oder der Spieler einen bestimmten Betrag in Relation zu den Einsätzen verloren hat. Und zu guter Letzt gibt es noch Zeitlimits. Diese sind nicht an bestimmte Geldbeträge gebunden, sondern schlichtweg an die tatsächliche Spielzeit. Da manche Menschen beim Spielen dazu neigen können, die Zeit aus den Augen zu verlieren, können Zeitlimits dabei helfen, dass man das Freizeitvergnügen Casino nicht ausufern lässt. Warum Stress im Glücksspiel nichts zu suchen hat Ein festes Budget beim Glücksspiel ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, sondern vor allem auch aus psychologischer. Glücksspiele basieren immer auf einem gewissen Risiko. Dieses ist nur grob mathematisch kalkulierbar, denn es gibt feste Auszahlungsquoten und einen entsprechenden festen Hausvorteil. Diese Werte beziehen sich allerdings immer auf die Gesamtzahl der Spielteilnehmer und eben nicht auf den einzelnen. Wer ein Glücksspiel spielt, muss also immer damit rechnen, dass die Einsätze verloren gehen. Nicht alle Menschen empfinden solche Risiken gleich. Für manche macht das Risiko erst den Reiz aus. Für andere Menschen kann zu viel Risiko aber schnell in Stress umschlagen. Allerdings lässt sich genau das mit dem richtigen Mindset und einem daran gekoppelten, festem Budget gut managen. Wer hingegen beim Glücksspiel nur negative Emotionen erlebt, sollte eigentlich besser gar nicht teilnehmen. Glücksspiele sollen der Unterhaltung dienen und eben keinen psychologischen Stress verursachen. Daher spielt auch der Grund für die Glücksspielteilnahme eine erhebliche Rolle. Problematisch wird es immer dann, wenn die Teilnahme trotz oder sogar wegen negativer Emotionen erfolgt. Das Spiel selbst verliert dann seine Neutralität, die es eigentlich haben sollte. Bestenfalls startet man selbst völlig neutral in das Spiel. Also dann, wenn gerade alles andere im Leben stabil läuft und man sich allgemein gut fühlt. Die Wahl des individuellen Budgets Dass ein festes Glücksspiel-Budget eine gute Idee ist, dürfte also nachvollziehbar sein. Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie viel von seinen monatlichen Einkünften man überhaupt für Glücksspiele ausgeben sollte. Eine pauschale Antwort kann es hier nicht geben. Freizeit-Ausgaben sind immer eine individuelle Frage und Glücksspiel sollte ausschließlich zu den Freizeit-Ausgaben zählen. Das heißt, an ein Glücksspiel-Budget sollte erst dann gedacht werden, wenn alle anderen monatlichen Fixkosten geklärt sind. Welcher Betrag bleibt also wirklich übrig, nachdem alle Rechnungen bezahlt und alle Kosten für Nahrungsmittel, Benzin und sonstigen Alltagsbedarf berücksichtigt sind. Auch Sparpläne und stabile Investments sollten Vorrang haben, wenn diese bereits fester Teil der monatlichen Gesamtumsätze sind. Weitere Dinge, die man vor etwaigen Glücksspiel-Ausgaben berücksichtigen sollte, sind Rücklagen für den Notfall. Ist genug Geld da, falls die Waschmaschine kaputt geht, das Auto in die Werkstatt muss oder eine hohe Tierarztrechnung kommt? Nach all diesen Dingen bekommt man einen Überblick über sein individuelles Freizeitbudget. Innerhalb dieser verfügbaren Summe kann man dann entscheiden, welche Aktivitäten Vorrang haben sollen. Lieber der Besuch eines Kinos oder der eines Casinos? Noch ein Streaming-Abo oder lieber ein Lotto-Abo? Wer sich an die goldene Regel hält, nur das Geld beim Glücksspiel zu setzen, dessen Verlust sich gut verschmerzen lässt, der wird langfristig Spaß am Spielen haben. Share
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